Spendenlauf 24.5.2019

Mit einem wunderbaren Foto unseres Vereinsfreunds Otto Lüthgarth berichtete die MZ vom 2. Spendenlauf am Domgymnasium.

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MZ-Artikel vom 25.5.2019
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Einen Film zum "Goldenen Abitur" am Domgymnasium

finden Sie jetzt auf

der Seite des Offenen Kanals Merseburg-Querfurt.



15. Flurgalerie am Domgymnasium

 

Wasserwelten - Verflüssigte Ufer

 Fotografien von Uwe Erfeling-Osterfeld

 

 

Artikel zur Eröffnungsveranstaltung
am 29. Januar 2019 (unter "Aktuelles")

 


29. Januar 2019 - Eröffnung der 15. Flurgalerie

Eindrucksvolle Fotografien –

ungewöhnliche Blicke

 

 

 

Am Dienstag, dem 29.01.2019, konnten wir, die Vertreter des Fördervereins unserer Schule, im Haus Dürerstraße des Domgymnasiums circa 40 Gäste begrüßen, die der Eröffnung der aktuellen Flurgalerie beiwohnten. Neben Lehrern und einigen Schülern durften wir auch interessierte Merseburger herzlich Willkommen heißen.

 

Alle Gäste erlebten eine anregende und inspirierende Stunde, was vor allem Herrn Uwe Erfeling-Osterfeld zu verdanken ist. Seine großformatigen Fotografien zum Thema Wasserwelten – Verflüssigte Ufer schmücken nun für ein Jahr die Wände des zentralen Flurs unseres Gymnasiums.

 

Herr Erfeling-Osterfeld nahm alle Besucher in einer kurzen Ansprache gedanklich mit auf eine Bootsfahrt in den Wassersportregionen zwischen Elbe und Oder. Bei mehreren solcher Fahrten entstanden die ausgestellten Fotos. Sie zeigen Uferspiegelungen, die sich durch die Wellen des Bootes, den Sog der Schiffsschraube und den Wind in Sekundenschnelle verändern. Solche kurzen Momente fotografisch festzuhalten, darin bestand der besondere Reiz bei der Entstehung der Bilder.

 

 

Uwe Erfeling-Osterfeld ist in Küstenstädten an der Nord- und Ostsee aufgewachsen, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Wasser immer wieder und unter den vielfältigsten Aspekten zum Motiv seiner Fotografien wird.

 

Er ist langjähriges Mitglied der Fotografischen Gesellschaft Osnabrück von 1912 e.V. In solchen Vereinen treffen sich Menschen, die sich in ihrer Freizeit intensiv dem Fotografieren widmen und dabei nach großer Professionalität und Perfektion streben. In Workshops und durch den regen Erfahrungsaustausch bei den Zusammenkünften entstehen immer neue Ideen und Fähigkeiten, so dass letztlich aus Fotografien echte Kunstwerke werden. Obwohl der leidenschaftliche Fotograf in Osnabrück lebt, bestehen enge Beziehungen zum Domgymnasium, denn zwei seiner Enkel lernen an unserer Schule, Jonas besucht die 11. und Lea die 8. Klasse. Es gab der Veranstaltung ein ganz besonderes Flair, dass Jonas gemeinsam mit Charlotte und Julian, die ebenfalls das Domgymnasium besuchen, die musikalische Umrahmung gestaltete. Die stimmungsvollen Songs zur Gitarre passten wunderbar zu der Wirkung, die die Bilder entfalten. Seine Schwester Lea unterstützte das Organisationsteam, indem Sie den kleinen Sektempfang vorbereitete.

 

Bei einem Gläschen Sekt und anregenden Gesprächen mit dem Künstler konnte jeder Besucher seine ganz individuellen Eindrücke gewinnen, sozusagen einen persönlichen Favoriten wählen und eventuell sogar Anregungen für die eigene fotografische Tätigkeit erhalten. Ein besonderer Dank gilt Meike Obudzinski. Sie, die Tochter von Herrn Erfeling-Osterfeld, ist die zweite Vorsitzende unseres Fördervereins und hatte die großartige Idee, dass ihr Vater mit seinen wunderbaren und außergewöhnlichen Fotografien die nunmehr 15. Flurgalerie am Domgymnasium gestaltet. Nun freuen wir uns bereits auf die Eröffnung der 16. Flurgalerie im Januar 2020 und laden schon jetzt alle Merseburger herzlich dazu ein.

 

 

 

Juliane Blauth

 

3. Vorsitzende

Verein ehemaliger Domschüler und Freundeskreis Domgymnasium Merseburg e. V.


24. September 2018 - Domgymnasium Merseburg

Verleihung von Haeckel-Stipendium und Schulpreis

 

Seit 27 Jahren vergeben wir nun das Haeckel-Stipendium an die besten Schüler/innen des 12. Schuljahrgangs unseres Domgymnasiums. Am 24. September 2018 erhielten nun Clara Bandhauer und Jessica Fritsche die traditionelle Ehrung. Mit Clara wurde übrigens der zweite Bandhauer-Sprößling Haeckel-Stipendiat; Gratulation! Die Laudatio (s. unten) hielt Beate Seidel, Chefdramaturgin am Deutschen Nationaltheater Weimar und ehemalige Schülerin der EOS „Ernst Haeckel“.

Mit dem Schulpreis 2018 wurden ein Schüler-Team (Leonie Lorenz, Leonard Schmidt und Nathalie Utgenannt, alle Schuljahrgang 11) und drei weitere Schüler für ihre außergewöhnlichen Beiträge zum Schulleben mit dem Schulpreis 2018 geehrt: Lilly Lopitzsch (Schuljahrgang 10) für ihre vorbildliche Selbstdisziplin und Leistungsbereitschaft, verbunden mit großem sozialen Engagement in ihrer Klasse, Hans May (Schuljahrgang 12) für seine jahrelange fröhliche, zuverlässige und qualitativ hochwertige Bereicherung des kulturellen Schullebens und Tabea Möser (Schuljahrgang 10) für ihre tagtägliche Bereicherung des Schul-Spirits, unter anderem als Schülersprecherin des Gymnasiums. Das genannte Schüler-Team hatte im vergangenen Schuljahr aus eigenem Antrieb die Renovierung eines Fachraumes während der Ferien durch seine Klasse konzipiert, organisiert und angeführt.

 

Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt für Adolf Armbrüster

Unser Gründungsmitglied Adolf Armbrüster ist Träger der Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt. Im Auftrag des Ministerpräsidenten überreichte der amtierende Landrat Hartmut Handschak die Auszeichnung an das überraschte Vorstandsmitglied des Fördervereins (Laudatio s. unten).

Adolf Armbrüster ist seit 1991 eng mit dem Förderverein verbunden. Mehr als 250 von ihm organisierte Schulführungen und Abitur-Jubiläen sprechen eine ebenso deutliche Sprache wie seine schulhistorischen Forschungen und die Förderung leistungsstarker Schüler/innen des Domgymnasiums.


Auszeichnungen des Fördervereins

MZ-Artikel zur Verleihung des Haeckel-Stipendiums vom 26.09.2018

Laudatio auf die Haeckel-Stipendiatinnen

Laudatio auf Adolf Armbrüster




Freitag, 6. April, ab 13 Uhr

1. Sponsoren-Lauf am Domgymnasium

 

Schüler, Eltern und Lehrer wissen, dass das Domgymnasium keine schlechte Schule ist – im Gegenteil. Allerdings wissen Sie auch, dass es in manchen Bereichen der Ausstattung unserer Schule noch „Luft nach oben“ gibt. Hier wollen wir etwas bewegen.

 

Unser Sponsoren-Lauf steht unter dem Motto „Wir laufen für unsere Schule. Schritt für Schritt für ein gemeinsames Ziel.“ Er findet auf dem Gelände des Domgymnasiums in der Albrecht-Dürer-Straße statt.

Das "erlaufene" Geld kommt zur einen Hälfte der jeweiligen Klassenkasse zugute, zur anderen Hälfte verwendet der Förderverein das Geld darauf, unsere Schule zu einem schöneren Lernort zu machen.

 


Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung in der "Flurgalerie"des Domgymnasiums

 

Mittwoch, 21.02.2018, 18.00 Uhr, Domgymnasium Merseburg, Haus Dürerstraße

 

Unter dem Motto "Anna träumt" stellen fünf Hobbymalerinnen aus Merseburg, die seit Jahren in der Künstlergruppe "Anna mal Fünf" zusammen arbeiten, einen kleinen Ausschnitt ihres Schaffens vor.

 

Lesen Sie hier einen Überblick zur Geschichte der Flurgalerie am Domgymnasium.

 


September 2017

 

Schulführung mit eigenwilliger Notiz...

 

Am 17.06.2017 fand eine sehr interessante und berührende Schulführung statt. Immerhin sechs ehemalige Absolventinnen, die 1949 ihr Abitur abgelegt haben, besuchten in Begleitung ihrer Partner ihre ehemalige Schule. Damals hieß das heutige Haus Dürerstraße des Domgymnasiums noch "Oberschule für Mädchen". Im Frühjahr 1949 legten auch nur Mädchen das Abitur ab, allerdings gab es in jüngeren Jahrgängen schon zwei Jungen, denn nach der Wiederaufnahme des Schulbetriebes im Herbst 1945 war die Schule trotz der Beibehaltung des Namens nicht mehr nur Mädchen vorbehalten.

 

Die Damen schilderten sehr anschaulich, dass der Unterricht unter schwierigen Bedingungen erfolgte. Die Schule war nur provisorisch eingerichtet und oft nicht oder nur schlecht beheizt. Mindestens ebenso wichtig wie das Lernen, war damals für die Mädchen, dass jeden Tag ein kostenloses Brötchen für alle Schüler ausgegeben wurde. Dennoch besaßen die ehemaligen Schüler noch sehr lebendige und gute Erinnerungen an ihre Schulzeit- und natürlich bestaunten sie sehr die baulichen und räumlichen Veränderungen, die inzwischen vorgenommen wurden. Besonders die Sportanlagen und der neu gestaltete Schulhof begeisterte sie. Sie freuten sich, dass jetzt unter so guten Gegebenheiten gelernt werden kann.

 

 

 

Unsere neueste Besonderheit besteht in einer Notiz überein Ereignis an der Oberschule für Mädchen vom Herbst 49. Unsere netten diesjährigen Gäste hatten da also bereits die Schule beendet. Aber einer der beiden Jungen, von denen sie berichteten, muss also jener Jugendfreund Albrecht gewesen sein, der eine solche betörende Wirkung auf seine Mitschülerinnen ausübte, dass er das unglaubliche Ergebnis erzielte, welches in der Aktennotiz vermerkt ist.

 

 

 


Christa Mühl an unserer Schule (MZ vom 21.9.2017)


Haeckel-Stipendium 2017 verliehen (MZ vom 20.9.2017)


Schaukasten am Domplatz mit Siegfried Bergers Gedicht "Alle Neune" und den dazu gehörigen Schülermützen.
Schaukasten am Domplatz mit Siegfried Bergers Gedicht "Alle Neune" und den dazu gehörigen Schülermützen.

September 2017

Schaukasten mit Schülermützen
im Haus am Domplatz

 

Von grünen und
anderen Mützen

 

Erinnerungen an eine bedeutsame Tradition an den Höheren Schulen in Merseburg von 1881 bis 1937

 

2016 ehrte die Stadt Merseburg den Schriftsteller und Kulturpolitiker Siegfried Berger auf vielfältige Weise, jährte sich doch in diesem Jahr sein Geburtstag zum 125. Mal und sein Todestag lag 70 Jahre zurück. In diese Ehrungen war unser Gymnasium auf besondere Weise einbezogen, da Siegfried Berger ein Domgymnasiast war und genau in dem Gebäude 1911 sein Abitur ablegte, das nun das Haus am Domplatz des heutigen Domgymnasiums ist.

 

Unser Förderverein nutzte das Jubiläumsjahr, um einen lang gehegten Plan in die Realität umzusetzen.

 

Siegfried Berger hat in seinen Jugenderinnerungen dem Domgymnasium, das er von 1905 an besuchte, ein eindrucksvolles literarisches Denkmal gesetzt, aber vor allem gibt es ein Gedicht „Alle Neune“, in dem er humorvoll die Befindlichkeiten der Schüler in den jeweiligen Klassenstufen am Gymnasium beschreibt und gleichzeitig erklärt, welche Farben der Schülermützen in den einzelnen Klassenstufen getragen wurden.

 

Der Titel „Alle Neune“ bezieht sich auf die Schuljahre, die absolviert werden mussten, aber Siegfried Berger beschreibt nur sieben unterschiedliche Farben der Schülermützen. Dies liegt daran, dass es offensichtlich in jener Zeit, in der er das Gymnasium besuchte, nur eine Farbe für Unter- und Obertertia sowie für Unter- und Oberprima genutzt wurde.

 

Da unser Verein insgesamt sechzehn solcher historischen Mützen besitzt, war es schon länger geplant, einen großen Teil davon auch angemessen zu repräsentieren und den Zusammenhang mit dem Gedicht Bergers zu veranschaulichen.

 

Im Herbst 2016 war es dann soweit. Mit Hilfe einer projektbezogenen Spende der Saalesparkasse fand eine passgenau angefertigte Schauvitrine ihren Platz im Haus am Domplatz. Dort kann man nun sieben Mützen bestaunen, die farblich so angeordnet sind, wie es das Gedicht Siegfrieds Bergers vorgibt, das sich neben den Mützen in der Vitrine befindet.

 

Aus welchen Jahren unsere Schülermützen konkret stammen und an welcher der Höheren Schulen sie getragen wurden, können wir nicht nachvollziehen. In den Besitz des Fördervereins gelangten sie vor allem als Geschenke ehemaliger Schüler und sechs der Mützen haben eine besonders ungewöhnliche Geschichte: Sie sind die Gabe einer ehemaligen Schülerin des Lyzeums in Merseburg, das sich im Gebäude des heutigen Hauses Dürerstraße des Domgymnasiums befand. Diese Schülerin floh 1944 vor den Bombenangriffen auf Merseburg nach Berlin und heiratete dort später einen britischen Offizier, mit dem sie schließlich in Manchester lebte – und mit ihr sechs Schülermützen aus Merseburg. Anlässlich eines Besuchs in ihrer Heimatstadt entstand Kontakt zum Domgymnasium und deshalb konnte sich der Förderverein schließlich über die großzügige Überlassung der Mützen freuen, denn erst seitdem besitzt der Verein Mützen in all den Farben, die in dem Gedicht Bergers genannt werden.

 

Bei der Einrichtung der Vitrine beschäftigte uns aber auch die Frage, in welchem Zeitraum überhaupt Schülermützen an den Höheren Schulen Merseburgs, insbesondere natürlich am Domgymnasium, getragen wurden. Uns war zunächst nur das Jahr bekannt, in dem dieser Tradition durch die Nationalsozialisten ein Ende gesetzt wurde, nämlich 1937.

 

Unsere Vorstandsmitglieder Otto Lüthgarth und Adolf Armbrüster untersuchen hingebungsvoll die Geschichte der Höheren Schulen in Merseburg und sichten und sortieren unermüdlich Materialien aus unterschiedlichsten Quellen. Und da gelang es ihnen, jetzt im August 2017, die Kopie eines Schriftstücks zu finden, das unsere Frage nach dem Beginn des Tragens von Schülermützen beantwortet. Außerdem veranschaulicht der als Schülererinnerung bezeichnete Artikel „Die grüne Mütze“ aus dem Merseburger Tageblatt vom 27.06.1925, wodurch diese Tradition ihren Anfang nahm. Zwei Domgymnasiasten wollten mit den auffälligen Mützen lediglich ihre persönliche Freundschaft demonstrieren. Daraus entwickelte sich trotz des „lebhaften Mißfallen[s]“ des Rektors in Windeseile ein allgemeiner Brauch, der nicht mehr aufzuhalten war und sich schließlich an allen Höheren Schulen durchsetzte.

 

Da das Gedicht von Siegfried Berger ebenfalls 1925 entstanden ist und er es allen ehemaligen Domgymnasiasten widmet, drängt sich die Vermutung auf, dass er vielleicht durch jene Schülererinnerung aus der Zeitung zum Schreiben des Gedichts angeregt wurde.

 

Auch in unserer Vitrine befindet sich eine grüne Mütze, allerdings ist sie dort, wie es dem Gedichtstext zu entnehmen ist, der Untersekunda zugeordnet, während  in dem Artikel beschrieben wird, dass es Obersekundaner waren, die den bis dahin üblichen Stroh- bzw. Filzhut mit einer samtgrünen Mütze tauschten. Ein solches originales Prachtstück aus der Anfangszeit ist unsere Mütze also sicher nicht, dennoch sind wir als Verein sehr froh, dass wir diese Erinnerungsstücke besitzen und sie nun sowohl im Haus Dürerstraße als auch im Haus am Domplatz wirkungsvoll präsentieren können.

 

                                                                                                                           

 

Juliane Blauth                                                                                                                             

 


Dom zu Merseburg

09. August 2017, 16.00 Uhr

 

Immatrikulation der neuen Fünftklässler

 

Der Förderverein hat für die neuen Domschüler den Schulplaner finanziert und heißt die Neuen herzlich willkommen.


Schulbibliothek des Domgymnasiums (Haus an der Dürerstraße)

16. Juni 2016

 

Mitgliederversammlung des Fördervereins

 

Die alle zwei Jahre stattfindende Mitgliederversammlung unseres Vereins trat am 16. Juni 2017 unter zahlreicher Beteiligung zusammen. Rege diskutiert wurde vor allem über das weitere Engagement des Vereins: Neben den klassischen Feldern der Förderung des Schullebens sollen auch neue Formen der Öffentlichkeitsarbeit und der Unterstützung unserer Schule entstehen. So soll wahrscheinlich schon im April 2018 der erste Sponsorenlauf am Domgymnasium stattfinden; eine kleine Gruppe von Mitgliedern arbeitet bereits an der Organisation des Ereignisses. Auf unserer Homepage werden Sie auf dem Laufenden gehalten.

 

Ein besonderer Dank der Mitgliederversammlung erging an Thomas Lauckner, der über viele Jahre die Geschicke des Vereins als 1. Vorsitzender lenkte. Er wird der Vereinsarbeit nunmehr als Revisor erhalten bleiben. Dem neu gewählten Vorstand unter der Führung des Vorsitzenden Herrn Ivo Gottwald wünschte die Versammlung eine glückliche Hand bei der Umsetzung der neuen Projekte und der Fortführung bewährter Maßnahmen.

 


Aula des Domgymnasiums (Haus am Domplatz)

26. September 2016

Verleihung des Haeckel-Stipendiums und des Schülerpreises 2016

Schon seit nunmehr 25 Jahren vergibt der Förderverein des Domgymnasiums Merseburg ein Stipendium an Schülerinnen und Schüler mit hervorragenden schulischen Leistungen: Am 26. September 2016 sind die Zwölftklässler Luise Koch und Titus Drossel mit dem Haeckel-Stipendium geehrt worden, das mit einer monatlichen Zahlung von 50 Euro verbunden ist. Der diesjährige Laudator hatte wohl die weiteste Anreise in die Aula des Domgymnasiums: Dietrich Angerstein kam eigens aus Santiago de Chile angereist. Er besuchte in den 40er Jahren die Oberschule für Jungen in der Lessingstraße. Nach einem Bombentreffer wurden er und seine Mitschüler in den Räumlichkeiten des Domgymnasiums unterrichtet.

 

In seiner Laudatio ehrte Herr Angerstein nicht nur die beiden Preisträger, sondern gab Einblicke in seinen spannenden Lebenslauf: Seine Schulbildung setzte er zunächst in Chile fort, wo er der deutschen Gemeinschaft zeitweise als Vorsitzender treu blieb. In der einsamen Weite Feuerlands arbeitete er ebenso wie in der chemischen Industrie zu politisch schwierigen Zeiten in den 70er Jahren. An vielen anderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stellen war Angerstein in Chile wirksam, wobei seine deutsche Abstammung immer eine große Rolle spielte. Für sein vielfältiges Wirken wurde ihm unter anderem das Bundesverdienstkreuz verliehen.

 

Angersteins Schule, die Oberrealschule für Jungen wurde nach dem Krieg mit dem Domgymnasium zur Ernst-von-Harnack-Oberschule vereinigt, die wiederum in die Ernst-Haeckel-Schule, den Vorläufer neuen Domgymnasiums, mündete. Dieses wurde vor genau 25 Jahren, am 27. September 1991, neu gegründet. Gleiches gilt auch für den Förderverein der Schule, der neben dem Haeckel-Stipendium seit dem letzten Jahr mit einem Schulpreis besondere Leistungen ehrt. In diesem Jahr erhielten ihn Elisabeth Noack und Robert Frühauf sowie die Schüler um ein Projekt zu Siegfried Berger – noch so ein bekannter Domgymnasiast.


Robert Krahl

 

(Hier gehts zum Artikel der Mitteldeutschen Zeitung.)

 


Juni 2016

Siegfried-Berger-Jahr 2016

Projektgruppe "Siegfried Berger"

"Gestatten, Siegfried Berger, Domgymnasiast"

 

Dies ist der Titel eines Films, den die vier Domgymnasiasten Kathleen Kresse, Jessica Wäldchen, Antonia Schmitz und Alexander Schulze im Verlauf  des Schuljahres 2015/16 gestaltet haben.

 

Der Film beleuchtet vor allem die Erfahrungen Siegfried Bergers während seiner Zeit am Domgymnasium, das er von 1905 bis 1911 besuchte und an dem er auch erfolgreich sein Abitur ablegte und vergleicht sie mit dem Schulalltag, wie ihn die heutigen Schüler erleben.

 

Unterstützt und begleitet wurde dieses außergewöhnliche Projekt durch das Kulturamt der Stadt Merseburg, unseren Förderverein und den Offenen Kanal Merseburg.

 

Dieser Film ist jedoch nur ein Bestandteil der umfangreichen Ehrungen, die dem berühmten Sohn der Stadt Merseburg im Siegfried-Berger-Jahr 2016 in vielfältigen Formen und durch verschiedene Gremien zuteilwerden.

 

Am 27. März 2016 jährte sich der Todestag Siegfried Bergers zum 70. Mal und am 20. Dezember vor 125 Jahren wurde Siegfried Berger in Merseburg geboren. Diese beiden Gedenktage bilden den Anlass das vielfältige und interessante Schaffen und die Persönlichkeit Bergers erneut und verstärkt in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

 

Juliane Blauth

 

(Mehr zur Person Siegfried Bergers gibt es hier.)